KAMERADEN ABSOLVIERTEN ATEMSCHUTZLEISTUNGSPRÜFUNG

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Heute legten zwei Trupps unserer Feuerwehr die Atemschutzleistungsprüfung in Bronze an der Kärntner Landesfeuerwehrschule ab. Anders als bei den altbekannten Feuerwehrbewerben geht es hier in erster Linie nicht darum der Schnellste zu sein, sondern die Tätigkeiten und Aufgaben des Atemschutzträgers noch besser zu verinnerlichen und zu automatisieren, um dann im Ernstfall auf diese erworbene Erfahrung zurückgreifen zu können.

 

Gratulation an die sechs Kameraden und einen herzlichen Dank für die immerwährende Bereitschaft!

MRAS-EINSATZ IN HART

DSCF5173Mitglieder des MRAS-Trupps wurden heute Mittag zum ehemaligen GH Neuwirt gerufen. Bei der Entnahme von Wasserproben aus einem 48 Meter(!) tiefen Schacht, war die dafür dienende Pumpe im Schacht stecken geblieben. Es wurde ein Dreibein errichtet und ein Kamerad zu der Engstelle abgelassen. Dieser konnte schließlich die Pumpe befreien.
Im Einsatz stand:
FF St. Paul mit TLFA-4000 und 4 Mann

SIRENENALARM VOM 18. SEPTEMBER 2016

VU_Schönweg_18. September 2016Die Kameraden wurden heute Sonntag bereits um 04:24 Uhr aus ihrem Schlaf geweckt. Unterhalb des GH Brenner in Schönweg (Gemeinde St. Andrä) hatte sich ein Verkehrsunfall ereignet. Der Lenker hatte nochmals Glück im Unglück, weshalb die Kameraden auch gleich wieder ins Rüsthaus einrücken konnten. Die Einsatzbereitschaft konnte nach einer Stunde wiederhergestellt werden.
Im Einsatz befanden sich:
FF St. Paul mit allen Fahrzeugen und 20 Mann
FF St. Andrä
FF Kollnitz

Groß-Abschnittseinsatzübung 2016

DSC08623Heute fand am St. Pauler Gemeindegebiet, erstmals in der Geschichte des Abschnitts “unteres Lavanttal”, eine große Abschnittseinsatzübung mit drei verschiedenen Szenarien statt.

Szenario 1 befand sich in einem Waldstück oberhalb des Gasthauses Rabensteiner. Hier wurde ein Waldbrand simuliert. Die heimischen Einsatzkräfte wurden dabei durch einen Polizeihubschrauber und den Waldbrandzug-Ost der FF Ferlach und der FF Unterbergen, unter der Leitung von Stefan Wernig, unterstützt. Für die Wasserversorgung diente das GTLFA-8000 der FF Wolfsberg als Verteiler. Mit den Tankwägen der FF St. Paul und der FF St. Georgen wurde ein Pendelverkehr eingerichtet. Nach einem Erkundungsflug durch den Einsatzleiter wurden die MRAS-Trupps aus St. Paul und St. Georgen mit dem Hubschrauber vom Sportplatz zum Einsatzgebiet geflogen. Der Hubschrauber bekämpfte anschließend den Brand aus der Luft. In der Zwischenzeit wurden einzelne Glutnester auch durch Bodentruppen bekämpft. Zum Abschluss machte der Hausherr, Sprengmeister Peter Handl, noch eine “kleine” Sprengvorführung. Zuvor wurden von ihm im Wald schon Rauchbomben und drei Schwedenfeuer gezündet, um das Übungsszenario möglichst realistisch darzustellen. Recht herzlichen Dank dafür! Gesamt standen bei diesem Szenario 74 KameradInnen, unter der Leitung von Siegfried Krobath und Richard Trauntschnig, im Übungseinsatz.

Das zweite Szenario befand sich im Konvikt des Benediktinerstifts St. Paul. Hier wurde ein Dachstuhlbrand simuliert. Die Atemschutztrupps gelangten über die TM37 der FF Wolfsberg in den Dachstuhl des Gebäudes. Vom Granitzbach wurde eine Wasserversorgungsleitung errichtet und ein Außenangriff vorgenommen. Die Atemschutztrupps hatten verletzte Personen zu finden und über einen Parcours ins Freie zu bringen. Ein Dankeschön an das Benediktinerstift für die Zurverfügungstellung des Übungsobjektes. Unter der Leitung von Herbert Rami standen hier 49 Mann im Übungseinsatz.

Für das dritte Szenario wurde beim Bahnhof St. Paul ein Verkehrsunfall zwischen einem Zug und einem PKW vorbereitet. Der PKW kam am Dach zu liegen, wodurch der Schwierigkeitsgrad bei der Rettungsaktion zusätzlich erhöht wurde. Mit dem hydraulischen Rettungsgerät der FF St. Andrä und der FF Lavamünd wurden die Personen aus dem PKW befreit. Zusätzlich befanden sich noch Personen im Zug, die von den Kameraden und den Mitgliedern des Roten Kreuzes versorgt werden mussten. Die Verletzten wurden zuvor vom Team “Realistische Unfalldarstellung” des Roten Kreuzes geschminkt, um das Übungsszenario möglichst realistisch ablaufen zu lassen. Eine Methode, die selbst erfahrene Kameraden kurz aus dem Konzept brachte. Dieses Szenario wurde, unter der Leitung von Wolfgang Kobold, von 54 Mann abgearbeitet. Auch zahlreiche Passanten konnten sich von der Schlagkräftigkeit der Einsatzkräfte überzeugen.
Nach Übungsende fand, gegen 17 Uhr, im Rüsthaus St. Paul die Übungsbesprechung statt. Anschließend wurden die Kameraden, durch Mitarbeiter des Roten Kreuzes, noch vorzüglich verköstigt. Ein Dankeschön ergeht an den Bürgermeister der Marktgemeinde St. Paul, Ing. Hermann Primus, der der Übung auch als Übungsbeobachter beigewohnt hat, sowie den Bürgermeistern von St. Georgen, Lavamünd und St. Andrä, die die Übung und die anschließende Verpflegung finanziert haben!

Insgesamt waren an der Übungsgestaltung und Durchführung um die 220 KamderadInnen beteiligt. Ein herzliches “Gut Heil” für die ständige Bereitschaft!

Im Übungseinsatz standen:
FF St. Paul mit allen Fahrzeugen und 40 Mann

FF Granitztal

FF St. Georgen

FF Lavamünd

FF Ettendorf

FF Hart

FF St. Andrä

FF Maria Rojach

FF Kollnitz
FF Fischering

FF Schönweg

FF Gemmersdorf

FF Eitweg

FF Jakling
FF Pölling
FF Wolfsberg

FF Ferlach

FF Unterbergen

Rotes Kreuz

Polizei mit Hubschrauber

 

ZUG KRACHTE GEGEN PKW

14375201_1160755607296798_908044117_oDie Kameraden wurden heute Früh, um 05:19 Uhr, zu einem technischen Einsatz bei der Bahnübersetzung in Stadling gerufen. Ein PKW-Fahrer dürfte ein Stoppschild missachtet haben und wurde von dem herannahenden Zug erfasst. Der Fahrer wurde unbestimmten Grades verletzt, konnte sich aber noch selbst aus dem Fahrzeug befreien.
Die Straße wurde von den Einsatzkräften gesperrt. Die Fahrbahn wurde gesäubert und die ausgetretenen Betriebsmittel gebunden. Anschließend war man noch bei der Bergung des Fahrzeugs behilflich.
Die Einsatzbereitschaft konnte um 7 Uhr wiederhergestellt werden.

Im Einsatz standen:
FF St. Paul mit KRFA-W, MTF, TLFA-4000 und 13 Mann
FF St. Andrä mit 3 Fahrzeugen
FF Kollnitz mit LFA
PI mit 2 Fahrzeugen
Rotes Kreuz mit RTW und Notarzt

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Vorankündigung zur Großübung

_DSC0005Geschätzte Bevölkerung, wir möchten Sie darüber informieren, dass am kommenden Samstag, dem 17. September, am St. Pauler Gemeindegebiet eine große Abschnittseinsatzübung stattfinden wird. Insgesamt werden drei Szenarien beübt. Zur Alarmierung wird jeweils Sirenenalarm ausgelöst werden. Es besteht also kein Grund zur Sorge.

Die einzelnen Szenarien können von der Bevölkerung auch gerne mitverfolgt werden. Beginn der Großübung ist um 14 Uhr.

1. Szenario:
Alarmierung um 14 Uhr

Waldbrand im Bereich Ruine Rabenstein. Zu den einheimischen Einsatzkräften werden sich die Waldbrandspezialisten aus Ferlach gesellen. Zusätzlich wird auch ein Polizeihubschrauber im Einsatz stehen!

2. Szenario:

Alarmierung um 14:30 Uhr

Dachstuhlbrand beim Konvikt. Hier wird unter anderem die TM37 der FF Wolfsberg zu sehen sein.

3. Szenario:

Alarmierung um 15 Uhr
Zugunglück beim Bahnhof St. Paul/Bahnübersetzung.

 

Insgesamt werden 17 Feuerwehren, das Rote Kreuz und die Polizei im Übungseinsatz stehen.

KAT-Zug Einsatz in Afritz

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Fünf Kameraden unserer Wehr beteiligten sich mit unserem KLFA und dem MTF am Einsatz des KAT-Zuges Völkermarkt-Wolfsberg im Katastrophengebiet von Afritz. Gemeinsam mit 5 KameradInnen aus dem Granitztal, zwei Kameraden aus St. Georgen, zwei Kameraden aus Eitweg und einem Kameraden aus Ettendorf begab man sich um 5 Uhr nach Framrach, wo sich die Einsatzkräfte aus Wolfsberg trafen, um dann gemeinsam zum Rüsthaus nach Völkermarkt zu fahren. Dort schlossen sich uns die Kameraden aus dem Bezirk Völkermarkt an. Im Konvoi begab man sich dann, mit Blaulicht, nach Afritz. Dort angekommen wurden die Kameraden in Züge und Gruppen aufgeteilt. Nachdem das Gerät ausgefasst wurde, gingen die einzelnen Gruppen zu ihren Einsatzobjekten. Unsere Gruppe war bei einem Einfamilienhaus eingeteilt, dessen Außenanlage bis zu 1,5m unter Schlamm und Geröll begraben war. Der Hausherr hatte verhältnismäßig noch “Glück im Unglück”, da sein Keller, durch selbsterrichtete provisorische Abdichtungen, nahezu verschont blieb. Dennoch stellte die Freilegung der Außenanlage eine Herkulesaufgabe dar und konnte nur mit der Hilfe eines großen Baggers bewältigt werden. Nachdem dieser seine Arbeit verrichtet hatte, wurden die Fassaden der Gebäude und die Flächen mit einem HD-Rohr gereinigt. Die Freude darüber war der Familie förmlich anzusehen.

Am Nachmittag begaben wir uns zu einem Haus, das von den Massen hart getroffen wurde. Die Einrichtung des Erdgeschosses wurde völlig zerstört und war unbewohnbar. Der Keller war noch bis zur Decke voll mit Schlamm und Steinen. Außerdem wurde der Öltank des Hauses zerstört, weshalb der ganze Schlamm im Keller mit Heizöl kontaminiert war. Von zwei Seiten wurde begonnen den Keller mit Kübeln zu entleeren. Diese Tätigkeit wurde bis zum Abend fortgesetzt.

Die Einsatzbereitschaft konnte um 22 Uhr wiederhergestellt werden.

Die Kameradschaft wünscht den Betroffenen viel Kraft und den Einsatzkräften viel Elan und Durchhaltevermögen!

FAHRZEUGUMBAU: KLFA-W WURDE ZU KRFA-W

DSCF5048In dieser Woche wurde an unserem KLFA-W ein Umbau vorgenommen. Der hydraulische Rettungssatz und der Hebekissensatz wurden vom TLFA-4000 ins KLFA-W eingebaut. Da auch ein Wechsel der Hydraulikschläuche notwendig war, wurde dies durchgeführt und die alten Kupplungen durch Monokupplungen ersetzt. Ebenso wurde ein Abstützsystem von Holmatro angeschafft. Da das Fahrzeug beim KLFV ohnehin immer schon als KRFA geführt wurde, wurde auch die Beschriftung dahingehend geändert.
Die Arbeiten wurden bei der Firma Magirus Lohr in Kainbach bei Graz durchgeführt. Im Zuge dessen konnten wir auch gleich einen ersten Blick auf unseren neuen Tank werfen.